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Das Copiapó - Tal, Atacama Region - Chile

Routenbeschreibung: Copiapó - Stausee Lautaro - Cachito

Museo Virtual, Atacama
W. Griem, 2005 - 2017

Reisebeschreibung in das obere Copiapó-Tal:

Das obere Copiapó-Tal erstreckt sich von Copiapó zum Lautaro Stausee. Von dort gliedert es sich in mehrere Flüsse auf. Zwischen Copiapó und Rodeo ist die Straße asphaltiert und in einem guten Zustand. Zwischen Rodeo und "Pasto Grande" ist die Straße mit Salz befestigt. (Zur Zeit, 2008 wird der Abschnitt zwischen Rodeo und Junta de Potro asphaltiert).
Im oberen Copiapó-Tal befinden sich einige sehr schöne und interessante Ziele: die Hochöfen aus vorspanischer Zeit, die Kirche in Nantoco, der Lautaro Stausee, die Orte San Antonio und Los Loros mit ihren interessanten Kirchen. Natürlich ist diese Strecke landschaftlich sehr reizvoll. Oberhalb Iglesia Colorada bis La Semilla können Einzelstehende Berggehöfte in einer erstaunlich vegetationsreichen Landschaft bewundert werden.
Die landwirtschaftliche Nutzung zieht sich bis Pasto Grande hin. Hier in über 2300 Metern Höhe steht natürlich die Viehzucht im Vordergrund. Aber es sind noch einige kultivierte Flächen auszumachen.

Erst hinter "El Cadillal" bis zur Einmündung in das Pircas Coloradas Tal tritt erst die typische Hochanden-Landschaft in Erscheinung. Hier wird es zunehmend karger und vegetationsloser. Auch kann es hier bei über 3200 Metern Höhe selbst am Tage beachtlich kalt bleiben. Der Weg ab Pasto Grande ist nicht mehr ausgebaut, klein und sollte nur mit einem geländetauglichem Fahrzeug befahren werden.

Der Cachito Pass ist klein und verbindet das Copiapó Tal mit dem Rio Turbio Tal. Der Pass wird äußerst selten befahren. 


Nutzung:
Zwischen Copiapó und Tierra Amarilla / Nantoco ist das Copiapó Tal deutlich durch die Bergbauindustrie geprägt. Die Kupferschmelze von Paipote und diverse Kupferbergwerke in Tierra Amarilla (Carola Mine, Punta de Cobre und Candelaria zum Beispiel)  geben dem Bereich einen durchaus industriellen Charakter. Aber schon hinter Tierra Amarilla ändert sich das Bild, und die Landwirtschaft (fast ausschließlich Wein) tritt in den Vordergrund. Die Weinanbaugebiete ziehen sich bis nach Iglesia Colorada in einer Höhe von fast 1600 m hin. Ab hier werden noch Obst und andere Feldfrüchte angebaut. Ab Pasto Grande etwa ab 2500 m Höhe nehmen die Ackerbau Tätigkeiten deutlich ab und es tritt die Viehzucht in den Vordergrund.


Der Weinanbau
Seit etwa 1980 wird im oberen Copiapó-Tal im großen Stil Wein angebaut. Zwischen Tierra Amarilla und Iglesia Colorada befinden sich die größten Anbaugebiete. Die Trauben werden fast ausschließlich als Esstrauben und zur Pisco-Herstellung verwendet.

Geschichte:
Das Copiapó Tal war schon immer von immenser Wichtigkeit für die Region Atacama. Hauptsiedlungsgebiet, Ackerbau, Verkehrsachse, Bergbau - alles Funktionen, welche seit Jahrhunderten zurückreichen. Vor allem als die Atacama Region noch nicht so gut mit Fernstraßen oder Eisenbahn mit dem Süden Chiles verbunden war mussten viele Nahrungsmittel noch hier produziert werden. Es sollte hier noch die bis 1978 operierende Eisenbahnlinie hervorgehoben werden welche eine schnelle Anbindung von Los Loros an Copiapó ermöglichte.  siehe hier Strecke San Antonio -Copiapó

a Nantoco la iglesia ... o los tristos restos... Region de Atacama, Chile El valle Copiapó en el sector Nantoco camino a  Pircas Negras a Los Loros, Region de Atacama, Chile El río Copiapó a la fundición de los Incas, Region de Atacama - Chile aqueducto de Amolanas, Region de Atacama - Chile Al embalse Lautaro al Río Cachitos a la Quebrada Aranguiz al portezuelo Cachito a Pircas Coloradas a Pasto Grande a La Semilla, Region de Atacama - Chile a Junta de Potros cerca de Montosa a Tierra Amarilla a Punta Brava - ruinas  San Antonio, Region de Atacama
carta del sector valle del río Copiapó

Das obere Copiapó - Tal: Copiapó - Lautaro - Cachito

español / deutsch

 Das Copiapo Tal in der Atacama Region - Chile

Ruta Copiapó - Los Loros - Cachitos - La Guardia
km Höhe Ort, Beschreibung
0,0 390 m Copiapó (Kreuzung beim Lider oder Pullmann)
8,6 438 m Paipote; Abzweigung nach Inca de Oro, Diego de Almagro und zum camino International
15,7 481 m Tierra Amarilla (Kirche, Plaza)
22,2 543 m Nantoco, Asphaltierte Abzweigung zur Pan Amerikana (Ruta 5); Die Kirche von  Nantoco
26,4 574 m Abzweigung in die  Qda. Carrizalillo, Castaño, La Guardia,  Mina Maricunga y Laguna Negro Francisco.
  610 m Totoralillo
36,4 677 m Pabellón
39,2 690 m Potrero Seco; Abzweigung nach Chañarcillo y Cerro Blanco; Eisenbahn Juan Godoy, Pueblo Juan Godoy
42,3 720 m Abzweig nach Pampa Larga
44,6 750 m Elisa de Bordos / El Yeso
49,6 785 m Hornito
51,5 831 m Empalme Punta Brava
53,7 853 m Punta Brava
62,3 924 m Los Loros
70,1 978 m San Antonio
74,0 1007 m Die alte Metallschmelze der Inkas
82,6 1085 m Lautaro
84,2 1120 m Der Lautaro Stausee mit dem Aquädukt Amolanas
88,1 1176 m Empalme a Manflas; Junta de Manflas
93,8 1211 m Rodeo; Empalme a Río Jorquera, Castaño, La Guardia
110,1 1581 m Iglesia Colorada
115,4 1682 m Abzweigung in den Rio Montosa
118,9 1790 m Junta de Potros; Abzweigung nach La Semilla; La Semilla
  2120 m Empalme Río Ramadillas o del Medio: a Caserones
  2280 m Potrero Seco
137,1 2360 m Pasto Grande (bis hier ist der Weg recht gut ausgebaut)
143,0 2550 m El Cadillal
146,1 2692 m Abzweig Río Pircas Colorados / Vizcachas de Pulido: Pircas Coloradas
158,9 3140 m Qda. Cachitos
167,1 4190 m Die Passhöhe Cachito Pass oder Aranguiz
180,2   Zusammenfluss von Qda. Aranguiz / Río Cachitos
194,5   "Junta de Cachitos": Hier trifft der kleine Weg auf die Hauptstraße welche von Pircas Negras nach La Guardia führt und weiter nach Castaño und Copiapó. Von hier aus sind es noch 195 km nach Copiapó (über Castaño) also hat die Rundfahrt eine Gesamtlänge von 344 Kilometern.
© Dr. Wolfgang Griem (2005); GeoVirtual / das Copiapó Tal
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Beginn des Weges


Atacama: Copiapo Tal in der Atacama Wüste

Informationen: Copiapó zum Cachito Pass
Daten GPS Garmin:
Länge total: 165,5 km
Strecke über 3000m Höhe: 12,2 km
Strecke über 4000m Höhe: 1,5 km
Höhe (min): 377 m
Höhe (max): 4127 m
Höhe (durchschnitt): 1469 m
Durchschnittsgeschwindigkeit (etwa): 30 km/h
Dauer (hin): 5½ - 6 hrs.

Weitere Hinweise zur Route:

Tankstellen gibt es in Copiapó, Paipote und Tierra Amarilla; kleine Läden in Copiapó, Tierra Amarilla, Los Loros, San Antonio und Lautaro. Kleine Restaurants oder Imbisse in Tierra Amarilla, Los Loros y Lautaro. Die Straße ist bis Rodeo (=93 km von Copiapó) asphaltiert und in gutem Zustand. Zur Zeit (2008) wird die Straße bis Junta de Potros asphaltiert und begradigt (etwa 117 km Entfernung von Copiapó). Von Junta de Potros geht eine gute - mit Salzbelag - versehene Straße nach La Semilla eine weitere in Richtung Pasto Grande. Hier sind die Straßen breit ausgebaut, gut beschildert und mit allen Fahrzeugtypen befahrbar. Ab Pasto Grande (etwa 137 km Entfernung von Copiapó) wird die Straße zunehmend kleiner und schlechter. Ab hier ist es nur noch möglich oder ratsam mit einem geländegängigen Auto weiterzufahren. Die Hochfahrt zum Cachito Pass und die Strecke vom Cachito zum Turbio ist sehr einsam und recht schlecht. Eigentlich ist die ganze Strecke bewohnt. Von Copiapó bis Iglesia Colorada sind die Dörfer perlschnurartig aufgereiht. Ab Iglesia Colorada können alle zehn Kilometer Einzelgehöfte angetroffen werde. Sogar ziemlich nahe unter der Nordabfahrt vom Cachito Pass befindet sich noch ein bewohntes Einzelgehöft.
Zwischen Copiapó und Rodeo herrscht reger Verkehr (bis Rodeo fahren noch öffentliche Busse), bis Junta de Potro nimmt die Verkehrsdichte zwar ab, aber pro Tag können noch ein paar Autos vorbeikommen. Hinter Pasto Grande ist es absolut einsam, hier trifft man bestimmt Tagelang kein Auto. Der Cachito Pass kann schnell im Winter verschneit sein, ab Pasto Grande kann mit schlechtem Wetter (in Sommer und Winter) gerechnet werden. La Semilla, Pasto Grande und Cachito haben eine recht hohe Niederschlagsrate (für die Wüste) - im Sommer gibt es hin und wieder Gewitter. Eigentlich werden nur kurz große Höhen erreicht. Der höchste Punkt der Rundfahrt ist mit 4190 m.ü.d.M. der Cachito Pass, die Strecke über 3200 Meter Höhe ist ungefähr nur 30 Kilometer lang. - Weitere Hinweise zur Strecke Copiapó - Guardia - Turbio siehe in der Routenbeschreibung zum Pircas Negras Pass.  

Touristische Ziele in Atacama

Routen in Atacama
La Panamericana
Camino International
Das obere Copiapó - Tal
Das untere Copiapó-Tal
Pircas Negras Pass
Negro Francisco über Santa Rosa
Carrizalillo  - N.Francisco
Copiapó - Diego de Almagro
San Miguel - Garín
Diego de Almagro - Pedernales
Animas - Copiapó
Diego de Almagro - Altamira
Salpeter bei Taltal
El Hielo - Patón
Quebrada Chañaral Alto
Freirina nach Labrar
Oberes Huasco -Tal
Vallenar - Carrizalillo
Vallenar - San José
Qda. Algarrobal - Merceditas

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Die Tour
. - .

Inhalt valle Río Copiapó
Copiapó
(Km 0,0)
Tierra Amarilla (km 15,7)
Nantoco
(Km 22,2)
Bereich Nantoco
Copiapó -Fluss
   - nach Cerro Blanco
Punta Brava
(Km 53,7)
Los Loros
(Km 62,3)
San Antonio (Km 70,1)
Schmelze der Inkas
(Km 74,0)
Aquädukt Amolanas
(Km 82,2)
Lautaro Stausee
(Km 84,2)
Iglesia Colorada
(Km 110,1)
Rio Montosa
(Km 115,4)
Junta de Potros
(Km 118,9)
La Semilla
Pasto Grande
(Km 137,1)
Pircas Coloradas
(146,1)
Cachito Pass
(Km 167,1)
Aranguiz Tal
Cachito Fluss
Rio Turbio
(Km 194,5)

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Eisenbahn
Einführung
Strecke San Antonio -Copiapó
Strecke Caldera-Copiapó

Andere Bereiche
Unteres Copiapó-Tal

Information
Straßenkarte des Bereiches
Landkarten
Klima
Geschichte der Region Atacama

Domeyko beschreibt die Strecke um 1843: (In spanisch)
Excursión Río Copiapó - Pulido aquí


Vina del Cerro Region de Atacama, Chile
Cerros de La Semilla, Región de Atacama
   
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Die Atacama Region und die Atacama Wüste in Chile
Dr. Wolfgang Griem, Chile
Publiziert: 20.2.2006; Aktualisiert: 26.12. 2015, 13.5.2017
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