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Die Atacama Region, die Atacama-Wüste

Route Copiapó - Guardia - Pircas Negras Pass

Museo Virtual, Atacama
W. Griem; 2009, 2016
Der Jotabeche in den Anden von Atacama, Chile

Foto: Der Berg Jotabeche von der Passstraße Pircas Negras in Atacama.  (Panasonic484; W. Griem 2007)
in groß





Rio Turbio in der Atacama Region, Chile Cuevitas in der Atacama Region, Chile La Guardia in der Atacama Wüste, Chile Der Pircas Negras Pass in der Atacama Wüste - Chile Der Castaño Pass in der Atacama Wüste, Chile San Antonio in der chilenischen Atacama Wüste Der Lautaro Stausee in der Atacama Wüste Maray in der Atacama Wüste - Chile Lomas Bayas ehemaliger Bergbaudistrikt in Atacama Rio Turbio in der Atacama Wüste, Chile Copiapo, Hauptstadt der Atacama REgion, Chile Tierra Amarilla in der Atacama Wüste, Chile Carta Copiapo - Pircas Negras

Karte der Strecke

Weitere Informationen:
Der Weg ist gut ausgebaut (Salz), teilweise ohne Seitenbegrenzung auf den Passstrecken, gut ausgebaute Kurven auch für Busse und Lastwagen befahrbar. Die Beschilderung ist sehr gut. Es gibt keine Tankstellen ab Tierra Amarilla, auch keine Läden, Hotels oder Restaurants.
Vor dem Pass gibt es eine Polizeistation. Der Bereich La Guardia ist im Sommer wie im Winter Bewohnt. Die Strecke bis La Guardia ist relativ stark befahren (etwa jede 1/2 Stunde ein Auto); ab La Guardia zum Pass wird der Verkehr deutlich geringer. In der gesamten Strecke gibt es keinen Mobilfunk Empfang. Im Winter kann schon ab dem Castaño Pass Schnee liegen (selten) aber sicherlich auf dem Pircas Negras Pass. Es sollte die Strecke nur bei gutem Wetter befahren werden, bei Regen sollte besser nach Copiapó zurückgekehrt werden. Auch wenn die Wege zur Zeit sehr gut ausgebaut sind ist es besser mit einem etwas geländetauglichen Auto zu Reisen. Besser mit Vierradantrieb (Jeep, Pickup oder SUV) aber auf jeden fall mit guter Bodenfreiheit. Die Straßen sind zwar sehr gut, aber es muss immer mit "Überraschungen" gerechnet werden: Holz, Steine oder tiefe Erosionsrillen auf bzw. in der Fahrbahn. Nach Regenfällen muss auch manchmal eine kleine schlechte Umleitung genommen werden. Wenn es möglich ist, sollte auch ein zweites Reserverad mitgenommen werden.
Der Pass (die letzten 15 Kilometer) ist nur im Januar und Februar geöffnet und dies auch nur Donnerstags bis Sontags.

Atacamawüste: Straße nach Pircas Negras

Die Straße von Copiapó nach Pircas Negras, ein Pass nach Argentinien. Der nicht immer befahrbare Pass ist mit 4166 Meter Scheitelhöhe nicht ganz so hoch wie der San Francisco.

Der zweite offizielle Pass nach Argentinien in der Region Atacama ist der "Pircas Negras". Diese sehr imposante Andenüberquerung ist nur im Sommer möglich (es sollte in Copiapó nachgefragt werden). Die Strecke ist eine historische Route, welche früher von Bergleuten, Reisenden und Viehhirten begangen wurde. Der Pircas Negras Pass (was etwa "schwarze Hütten" bedeutet) hatte oder besser gesagt hat einige Vorteile dem mehr bekannten San Francisco Pass: Die maximale Höhe beträgt nur 4166 m.ü.d.M., und nur ein relativ kurzer Streckenabschnitt ist über 3800 m.ü d. M. gelegen. In langen Strecken wird der Weg von Bächen begleitet und es kann hie und da auch ein kleines, bewohntes Dorf bewundert werden.

Zurzeit (2008) ist die Strecke komplett mit Salz asphaltiert und generell in sehr gutem Zustand. Die Strecke ist ohne Schwierigkeiten zu befahren, die einzigen etwas problematischen Bereiche ist der Castaño - Pass mit seinen engen Kurven (aber gut ausgebaut) und die ersten Kilometer zwischen Guardia und Cachito - hier ist die Strecke ein wenig eng und es ist mit Steinschlag zu rechnen. Auch die letzten Kilometer vor der Grenze sind kurvig aber gut ausgebaut. 

Wie oben schon erwähnt war der Pircas Negras Pass mit seinen benachbarten Passhöhen (Come Caballos, Peña Negra und anderen) aufgrund seiner (relativen) geringen Höhe ein seit historischen Zeiten sehr beliebter Andenpass in Atacama. Zum Beispiel Burmeister beschreibt sehr schön diesen Sektor, welchen er mit einer Expedition im Jahre 1859 überquerte. Damals war natürlich die gute Erreichbarkeit von Trinkwasser in diesen Bereichen ein wichtiger Pluspunkt dieser Route. Es wurde sogar um 1890 hier eine Eisenbahnroute geplant, welche vom Copiapó Tale über Guardia, über Peña Negra nach Argentinien führen sollte.
Heute entspricht die Route nach Pircas Negras in großen Teilen dem Weg zur Lagune Negro Francisco. Bis La Guardia benutzt man denselben Weg, hier gabelt sich die Straße (rechts abbiegen nach Pircas Negras) um nach etwa 40 Kilometern zur Polizeistation und zum Pass zu gelangen.

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Linea 300

km Höhe Ort
0,0 360 m Copiapó, Innenstadt
    Tierra Amarilla (Letzte Tankstelle)
25.9 590 m Abzweigung "Coemin", das Carrizalillo Tal (Abbiegen !!!)
31,1 700 m Punta Ventana (a Checo de Cobre)
33,8 760 m empalme a Pampa Larga
48,6 1180 m Oase Maray
53,3 1300 m Abzweigung nach Lomas Bayas
70,0 1880 m Finca Las Salinas (Ex Carrizalillo)
77,2 2240 m Finca Carrizalillito
80,3 2440 Abzweigung zum Pass "El Gato"
90,1 3160 m Der Castaño Pass
101,8 2330 m Abzweigung Jorquera / Guardia
    La Guardia
120,4 2590 m Eingang Rio Turbio: Weggabelung nach Pircas Negras oder Paredones (Laguna Negro Francisco)
149,2 3130 m Einmündung von Río Cachito / La Junta de Cachitos Río Cachito / La Junta de Cachitos
151,2 3140 m Empalme proyecto Toro
  3250 m Cuevitas
158,2 3250 m Abzweigung zum Minenprojekt Co. Casale
160,1 3290 m Zollstation / Polizei
186,1 4166 m Der Pass Pircas Negras / Grenze
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Route Pircas Negras
Copiapó (km 0,0)
Pta. Ventana (km 31,8)
Oase Maray (km 48,9)
Cabeza de Vaca (km 51,9)
Maray - Salinas  (km 61,0)
Castaño Pass (km 90,8)
La Guardia (km 120,4)
Ojos del Agua (km 133,9)
Río Turbio (km 139,1)
Junta Cachitos  (km 149,2)
Cuevitas km 151,0)
Ruinen (km 156,2)
Pass (km 172,9)
See und Pass (km 181,1)
Pass Pircas Negras (km 183,1)

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Die Atacama Region und die Atacama Wüste in Chile
Dr. Wolfgang Griem, Copiapó, Region Atacama - Chile
Publiziert: 15.8.2008; Aktualisiert: 23.12. 2015
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