Atacama virtuell: In deutsch
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Klima der Region Atacama, der Atacama Wüste

Klimageschichte

Museo Virtual, Atacama
W. Griem, 2010 - 2017



Río Copiapo en 1997, Región de Atacama

Foto: Der Copiapó Fluss nach den starken Regenfällen um 1997 Brücke zur Mine casimiro Domeyko Foto grande




Lluvia, inundaciones en el camino Internacional, Desierto de Atacama - Chile

Foto:  Der Camino Internacional unterbrochen nach starken Regenfällen in 2011




Lluvia y nieve en Copiapó 2011 - salida Norte Cancha Rayada

Foto:  Die Panamerikana in Copiapó während eines Regens um 2011

Atacama: Klimageschichte

  español / deutsch

Jahr Beschreibung
  1655 Schwere Unwetter und Schlammströme nach einer schweren Dürreperiode. Der Bereich Nantoco wird unfruchtbar - später kann nur Alfalfa angebaut werden
1746 Aufgrund einer schweren Dürreperiode fehlt Weizen in Copiapó
1792 Der Copiapó-Fluss trocknet gänzlich aus, anhaltende Dürre in der Region Atacama.
1821 - 1834 generell starke Regenfälle
  1827 Jahr mit starken Regenfällen: Es werden starke Regenfälle beschrieben, Überschwemmungen in den Straßen von Copiapó - speziell in der Quebrada Paipote und dem Copiapo-Tal. (Quelle: Revista Copiapó Extraordinaria, 1932)
  1833 Regen (16.8)
  1848 R.A. Philippi berichtet über starke Niederschläge in der Wüste Atacama. (HIER*)
1850 - 1855 Starke Regenfälle ( 40,5 mm im Jahresdurchschnitt auf diese Periode bezogen)
1856 - 1858 Dürre: 3 Jahre ohne Niederschläge in Copiapó
1859 - 1867 9 Jahre mit guten Niederschlagsmengen von 24,3 mm / pro Jahr im Durschnitt
1868 - 1876 Trockenperiode; 9 Jahre mit nur 5mm/Jahr (Ausnahme: 1871=28mm)
1877 - 1891 Niederschlagreiche Epoche: 15 Jahre mit einem Durchschnitt von 27,7 mm / jährlich
  1888 Schwere Überschwemmungen in Copiapó am 14.August: Möglicherweise ein Schlammstrom ergießt sich über weite Bereiche von Copiapó, speziell der Ufernahe Bereich des Copiapó - Flusses. Es werden viele Tote gezählt. Zeugen berichten von einem Starken Geräusch als die Wassermassen sich näherten. Viele Opfer wurden im Schlaf von den reißenden Wassermassen überrascht.
1892 - 1893 16. 7.Regen in Copiapó
2.8. Schneefall
1894  Regen (37mm): 20. Juli und 12 August Schlammlawinen unterbrechen den Zugverkehr zwischen Copiapó und Chañarcillo (siehe
1895/96  Trockene Jahre (0mm) 
1897 - 1905  9 Niederschlagsreiche Jahre (Durchschnitt 42 mm / Jahr 
  1905 Der Copiapo - Fluss zerstört einige Teilstücke der Eisenbahn zwischen Tres Puentes und San Antonio. HIER
1906 Schwere Überschwemmungen und Schlammströme in Vallenar und dem Huasco-Tal. In Copiapó nur 6mm Niederschlag.
Aber Yunge (1907) erwähnt eine völlige Einstellung der Silbergewinnung auf Grund der fehlenden Transportmöglichkeiten der zerstörten Eisenbahnlinien im Copiapo - Tal.
1907 - 1917 Relativ trockene Periode in 11 Jahren akkumulieren sich 66 mm (6mm/Jahr im Durchschnitt)
1918 - 1944 27 Jahre mit hohen Niederschlagsmengen: Durchschnittlich 37,8 mm / Jahr; 1020mm in total in dem Zeitraum
  1929 Starke Regenfälle am 20. Juni, besonders Puquios, Carrera Pinto und San Antonio sin betroffen.
  1940 Starke Regenfälle (12.6) provozieren unterbrechung der Eisenbahnstrecke zwischen Pueblo Hundido y Chulo.
  1943 Starke Regenfälle in Atacama: 36 mm; Unterbrechung der Eisenbahnlinien - besonders in Chimberos, Punta de Cobre, Chulo y Carpa del Cuarto. (14.6.)
1945 - 1954 Normale Niederschlagsmengen mit starken jährlichen Schwankungen (Durchschnitt: 16,6 mm / Jahr)
  1953 Heftige Schneefälle behindern die Arbeiten in der Mine Potrerillos, in Las Vegas und Las Minas (14.6-16.6.)
Schwere Unwetter unterbrechen die Eisenbahnlinien zwischen Toledo und Juan Godoy bei Paipote. (14.6-16.6.)
1955 - 1977 Regenarme Epoche, mit einem Durchschnitt von 7,85mm jährlich in den 24 Jahren. 188,5 mm in total in den 24 Jahren.  
  1969 23.August, Starke Regenfälle in Atacama, speziell in Copiapó y Antofagasta (Quelle: La Vanguardia de España)
  1972 Starke Sommerregen (Invierno Aliplanico)- Schlammströme bis El Salado (12.2.1972). Die starken Niederschläge lassen bis nach El Salado den Fluss über die Ufer treten. 
1979 - 1992 Niederschlagsreiche Zeit (24,3 mm im jährlichen mittel) mit einigen fast trockenen Jahren (1990)
  1980 6.4. Schlammstrom im Copiapo-Tal; mit Gewittern
  1985 Schlammstrom in der Quebrada Manflas, Tranque Lautaro füllt sich schnell.
1993 - 1996 Starke Trockenheit: In den vier Jahren akkumulieren sich nur 2,2 mm (0,5mm Jahresdurchschnitt)
1997 Die höchste gemessene Niederschlagsmenge der letzten Jahrzehnte (148,7mm in Copiapó). Starke Schlammströme und Hangrutsche. Der Copiapó Fluss führt noch Jahre danach Wasser.
1999 Für Copiapó ein seltenes Ereignis: Schweres Gewitter mit Donner und Blitzen zieht 5 Stunden lang über Copiapó.
2005 Zwei Mal in diesem Jahr (Juli und August) erreichen die starken Schneefälle fast Copiapó. Der Co. Imán und die Dünen in diesem Bereich sind weiß. (aquí)
2007 Trocken (Copiapó)
2010 - 2011 Regnerische Jahre, 20mm / 30mm
2015 24 y 25. März: Schwere Unwetter zwischen Coquimbo und Calama. Schlammströme in Vallenar, Copiapó, Chañaral, Diego de Almagro, El Salado. Um die 40 Todesopfer. Tausende von Häusern zerstört. Copiapo wird unter einer dicken Schicht (30 cm bis 2.00 m von Schlamm begraben. Notstand für 3 Monate. 14. Juli weitere Regenfälle (25mm)  siehe Hier
     
     
     
     
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© Dr. Wolfgang Griem, Chile
Veröffentlicht: 24.12.2010, Aktualisierung: 27.12.2015, 7.5.2017
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