Atacama / Chile
W.Griem
(2005-2017)

Die Region Atacama

Geschichte (Chronologische Liste)

GeoVirtual

Jahr    

Inhalt touristischer Rundgang

Inhalt touristischer Rundgang
Geschichte der Region Atacama, Chile in www.geovirtual2.cl
deutsch  / español

Copiapo Inhalt
Plaza Copiapo
Zentrum Copiapo
Straßen Copiapo
Kultur und Zentrum
Mineralogisches Museum
Regional Museum
Der alte Bahnhof
Die Bergbauschule
Candelaria Fest
Nützliche Daten
Stadtplan Copiapo
Geschichte von Copiapó
Alte Reiseberichte
Alte Fotos
Zahlen und Fakten

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Geschichte
Geschichte
Alte Reiseberichte
Paul Treutler in Tres Puntas
Liste einiger historischer Personen in der Region Atacama

Eisenbahn
Die Eisenbahn

etwa 1425 Expansion der Inka -Administration in den Süden
etwa 1532 Schließung der Hochofenanlage Viña de Cerro bei Los Loros
1536 Diego de Almagro erreicht das Copiapo Tal
1540 Pedro de Valdivia erreicht die Region Atacama und Copiapó
1549 In La Puerta im Copiapotal stirbt der spanische Eroberer Juan Bohón mit seinen Soldaten.
1600 Der Pirat Olivero van Noort legt in Huasco an, ohne Unruhe zu stiften.
1619 Erdbeben in der Region Atacama
1621 Frühe Landverteilungen: Fernando Aguirre bekommt Totoral zugesprochen
1652/53 Erste Erwähnung von Caldera
1655 Starke Regenfälle nach einer großen Dürre. Nach den Niederschlägen und Schlammströmen blieb der Sektor um Nantoco unfruchtbar. Danach hauptsächlich Anbau von Alfalfa (Lupine).  
1661 Der Pirat Bartolomé Sharp landet in Huasco und entwendet 120 Schafe sowie 80 Ziegen.
1674 Landübergabe an Gonzalo de Burgos in El Transito und Pedro Luis Ulloa zwischen Ramadilla und Copiapó.
1678 Gründung der Finca de Chañaral (bei Inca de Oro): Anbau von Wein und Pferdezucht. Export von Schnaps und Pferde nach Potosí.
1687 Der Pirat Edward Davis landet in Bahía Inglesa
1699 Entdeckung der Gold Lagerstätte Capote bei Freirina
um 1700 Im Bezirk Jarillas (nördlich von Vallenar) wird Kupfer abgebaut
1700 Copiapó hat 971 Einwohner
1705 Pockenepidemie in Copiapó (Peste viruela)
1707 Gold (und Cu) in Talinai 1-2 leguas südlich von Copiapó (Jesus Maria)
1712 Francisco de las Heras entdeckt die Ruinen der Inka Festung "Pucará del Inga" bei Tres Puentes
1712 Der Reisende Frezier veröffentlicht, dass es in der Nähe von Copiapó viel Lapislazuli und "Magnete" gibt
1713 Die Estancia Martínez wird gegründet (Umgebung von Qda. Carrizalillo)
um 1713 Entdeckung der Goldlagerstätte Santo Domingo de Las Animas
1714 Begin de Silberbergbaus: Potrero Grande Mina Jarilla (Nuestra Señora del Carmen)
1718 Typhus in Copiapó
1724 Typhus in Copiapó
1730 Starkes Erdbeben in Copiapó
1730-1758 Abbau von Gold am Co. Chanchoquín in Copiapó
1731 Pockenepidemie in Copiapó (Peste viruela)
1739 Die Lagerstätte "Punta de Cobre" war bekannt und in Ausbeutung
1744 Offizielle Gründung von Copiapó (Francisco  de la Selva)
1744 Copiapó hat 1745 Einwohner
1746 Auf Grund einer Trockenperiode ist der Weizen im Copiapó-Tal knapp; Es werden "Sopaipillas" (Art von Pfannkuchen)  als Ersatz angeboten welche aber 1747 verboten werden. Noch heute gibt es in Copiapó den Brauch bei Regen Sopaipillas zu essen. 
1747 Agustin Zuleta versucht vergeblich Gold In Chañarcillo abzubauen
1747 Nahrungsmittelknappheit: Es fehlt Korn
1755 Es wird Santa Rosa de Guasco gegründet (später Freirina)
1759 Copiapó hat 3767 Einwohner
1765 Starkes Erdbeben und Pockenepidemie in Copiapó
1766 Copiapó hat 2.960 Einwohner
1773 Silberabbau in Pampa Larga (Nantoco - Qda. Carrizalillo)
1774 In der Sierra Checo wird Silber in gangförmigen Lagerstätten abgebaut
1774 Die Plaza Prat (aktuelle Plaza) definiert sich als neues Stadtzentrum
1774 In Ladrillos wird Silber abgebaut
1778 Copiapó hat 3.595 Einwohner
1784 Mina Loreto in Pampa Larga wird erschlossen
In Checo Chico: Descubridora (Cu - Ag)
1789 Weizen fehlt in diesem Jahr
1789 Ambosio O'Higgins gründet San Antonio de Ballenary (später Vallenar)
1792 Der Copiapó Fluss trocknet aus, Dürreperiode
1792 Möglicherweise entdeckte Fermin Guerra erstmals die Lagerstätte Tres Puntas, er starb jedoch direkt nach seiner Entdeckung.
1795 Cu-Gänge in der Nähe von Puquios - in der Sierra La Ternera werden entdeckt.
1796 Erdbeben in Copiapó (30. 3)
1800 Die Nahrungsmittelproduktion im Copiapó - Tal ist sehr gering
1802 Etwa 10 Gesteinsmühlen (Capote, Jote, Zapallo, Caldera und La Laguna) und 30 Kupferbergwerke in Betrieb
1808 Am Co. Bandurrias in der Nähe von Chañarcillo wird eine Kupferschmelze eingerichtet.
1810 Erste Postverwaltung in Vallenar
um 1810 Caldera verliert seine Vormachtstellung als Hafen: Neuer Hafen an der Mündung vom Río Copiapó (Heute Puerto Viejo)
1811 Entdeckung der Silberlagerstätte "Agua Amarga" südlich von Vallenar
1811 Mina Algarrobo bei Caldera wird erschlossen
1812 In Vallenar eröffnet die erste Bank
1813 Copiapó hat 8.715 Einwohner
1819 18. April: Schweres Erdbeben in Copiapó; hoher Sachschaden, Tote und Verletzte
1823 Diego de Almeyda entdeckt die Lagerstätte Las Animas bei Chañaral (Sayago: 1827)
1824 Santa Rosa de Guasco wird in Freirina umbenannt
1826 Silbergänge in Checo Chico werden entdeckt.
1827 Starke Regenfälle, vorher große Dürre
1828 In San Antonio werden einige Silbergänge gefunden
1829 Silber  Bergwerk San Antonio wird erschlossen
1829 Vallenar hat etwa 3000 Einwohner
um 1829 Speziell der Cu-Bergbau ist wichtig: Man kennt: Algarrobo, Ladrillos, Ojancos, Checo de Cobre, Puquios, San Antonio.
1832 Entdeckung von Chañarcillo durch Juan Godoy [>>>]
1832 Scharlachepidemie in Vallenar
1833 Freirina hat 5.594 Einwohner
1835 Charles Darwin bereist die Region Atacama: Freirina, Potrero Seco (Pabellón) Copiapó, Qda. Paipote [>>>]
1835 Copiapó hat 11.343 Einwohner
1837 In der Mine von Chañarcillo wird der Zugang von Frauen reglementiert: Nur mit Zustimmung von Vater, Ehemann oder Bruder können sie eine Zugangsberechtigung bekommen.
1838 In diesem Jahr verlassen 31 Erzfrachter den Hafen von Huasco, davon 4 Schiffe aus Hamburg.
1839 In diesem Jahr in Chañarcillo: 12 produktive Bergwerke (55 in tauben Gesteinen) mit 518 Arbeitern und Angestellten in total.
1840 Der Wissenschaftler Claudio Gay besucht die Region Atacama und Huasco
1840 Der Wissenschaftler Ignacio Domeyko besucht die Region Atacama
1840/41 Bau der "Iglesia Catedral" an der Plaza von Copiapó
1841 Am 30 August stirbt mit 52 Jahren der Entdecker von Chañarcillo Juan Godoy
1842 In Chañarcillo arbeiten 672 Personen in etwa 90 -106 Gruben (davon 14-18 produktive Gruben).
1843 Die Provinz Atacama wird gegründet (vorher Teil von Coquimbo)
1843 Ignacio Domeyko besucht die Lagerstätte Agua Amarga, die aber schon größtenteils verlassen ist.
1845 Die erste Zeitung in Copiapó: El Copiapino erscheint.
1846 Die Schornsteine der Cu-Schmelze "Torres de Labrar" bei Huasco werden gebaut
1848 Der Lagerstättenbezirk "Tres Puntas" mit den Minen "Al Fin Hallada" und "Esperanza" werden entdeckt.
1848 Das Theater "El Rojo" in Copiapó wird eröffnet
1849 Offizielle Gründung von Caldera als Hafen
1849 Die Zeitung "El Copiapino" erscheint jetzt täglich
1850 Caldera hat gerade mal 200 Einwohner
1850 Die Eisenbahnstation Caldera wird gebaut [>>>]
1851 Bau der Eisenbahnlinie Caldera - Copiapó  [>>>]
1851 Eugenio Crooy entdeckt die Kohlenlagerstätten in der Sierra La Ternera. Aber auf Grund deren schlechter Qualität erfolgt kein Abbau.
1851 Erdbeben in Copiapó und Caldera
1851-1858 Paul Treutler lebt in Copiapó um danach sein Buch "15 Jahre in Südamerika an den Ufern des Stillen Ozeans" zu schreiben.  [>>>]
1852 Erste öffentliche Straßenbeleuchtung mit Gas in Copiapó
1852 Eisenbahnbau Copiapó - Puquios [>>>]
1852 Entsalzungsanlage in Caldera um den Dampflokbetrieb der Eisenbahn zu gewährleisten und zur Trinkwassergewinnung.
1853 Im Stadtbereich in Copiapó wird die Höchstgeschwindigkeit der Eisenbahn auf 3 Meilen pro Stunde begrenzt. Bei Überschreitung: 50 Pesos Strafe.
1853/54 Rodulfo Amando Philippi erforscht Copiapó - Taltal - Paposo - San Pedro de Atacama um auf den Spuren des Camino de Inca zurückzukehren. Reist auch zur Mine Tres Puntas.
1854 Caldera hat 2000 Einwohner, Copiapó 12.425 Einw.  [>>>]
1854 Bau des Bahnhofs von Copiapó
1854/55 Bau der Eisenbahn Copiapó-Chañarcillo / San Antonio  [>>>]
1855 In Tres Puntas leben etwa 4.000 Personen
1855 In Freirina und Copiapó eröffnet die Bank "Agustin Edwards".
1857 Der französische Geologe Amado Pissis besucht Tres Puntas und Chañarcillo. Später veröffentlicht er "Geografía física de Chile". Er ist sehr besorgt um die hohen Förderkosten in den Bergwerken, die vier mal über den Europäischen liegen. Diese Kritik wird im allgemeinen nicht angenommen.
1857 Die Minenschule wird in Copiapó gegründet  [>>>]
1858 Die Lokomotive Copiapó wird ausgemustert  [>>>]
1859 In Los Loros wird die Revolution von Pedro Leon Gallo niedergeschlagen.
1859 V. Perez Rosales veröffentlicht sein Buch "Ensayo sobre Chile" und präsentiert die chilenischen Regionen - auch die Atacama Region - und beschreibt die geographische,  wirtschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Situation.
1859 Starkes Erdbeben in Copiapó: Am 5. 10. 1859 um 8 Uhr morgens. BURMEISTER beschreibt das starke Erdbeben, welches weite Teile Copiapo´s zerstört. Es öffnen sich Spalten und viele Häuser stürzen ein. In Caldera wird beobachtet wie sich das Meer zurückzieht.
1859/60 Der Deutsche Reisende und Naturforscher Hermann Burmeister erreicht die Region Atacama. Nach einer beschwerlichen Reise über die Anden (Barranca Blanca Pass bei Pircas Negras) beschreibt er das Copiapó-Tal. Sehr schön sind seine Fossilienbeschreibungen von Manflas, seine Fahrt mit der Eisenbahn (>) und die Beschreibung des Erdbebens von 1859 (>).
1860 Die Stadt Juan Godoy hat etwa 10.000 Einwohner  [>>>]
1863 Pedro Leon Gallo wird amnestiert und kehrt zurück in die Region
1863 Manuel Antonio Matta und Pedro Leon Gallo gründen die Partido Radical de Chile
1864 Bau der Eisenbahnlinie Carrizal Bajo - Carrizal Alto - Jabilla  [>>>]
1865 Der Landkreis (Departamento) Freirina hat 15.535 Einwohner davon wohnen 1.774 in Huasco, Caldera hat 10.864 Einwohner, die Stadt Copiapó: 13.381 Einwohner
1865 Bau der Telegraphenlinie zwischen Chañarcillo und Carrizal Alto
1865 Zwischen La Serena und Chañarcillo wird eine "Eilpostlinie" eröffnet. Ein Brief braucht 5 Tage.
1865 Instandsetzung und Eisenbahndepot in Caldera (Maestranza)
1866 Goldrausch: Ausbeutung einer Seifenlagerstätte im Bereich Jesus Maria
1868 Erdbeben in Copiapó: Einige Schäden
1868 Bau des alten Leuchtturms in Caldera
1870 Caldera wird als zweitwichtigster Hafen Chiles genannt
1872 Copiapó hat etwa 10.000 Einwohner
1872 Die Zeitung "El amigo del Pais" erscheint in Copiapó
1872 Bau der Kirche San Francisco in Copiapó im Sektor der heutigen Alameda
1873 Der deutsche Naturforscher Rodulfo Amando Philippi entdeckt und beschreibt bei Carrizal Bajo die Pflanze "Garra de Leon".
1873 Im Huasco Tal wird zwischen El Portillo und Chanchoquin der 14 km lange Bewässerungskanal Armidita erbaut. Dieser erlaubt den Anbau von 250 Hektar Wein. Später wird dieser Wein in Frankreich prämiert.
1874 In Vallenar wird mit dem Bau der Kirche angefangen
1875 Die Lagerstätte Dilirio in Chañarcillo ist erschöpft und wird geschlossen [>>>]
1875 Andere Geschäfte: Die Atacama Region exportiert in diesem Jahr 26.832 Chinchilla Felle
1875-1881 Intendente der Region Atacama: Guillermo Matta
1875 Manuel Antonio Romo eröffnet in Carrizal Alto eine kostenlose Abendschule für Erwachsene.
1876 In Juan Godoy wird eine Minen- und Vermessungs- Schule gegründet. (Escuela técnica Superior)
1877 Die erste Mädchenschule Chiles (Gymnasium) wird in Copiapó gegründet.
1877 Vor Puerto Viejo gerät ein englisches Schiff in Seenot und sinkt.
1877 9 May 1877: Erdbeben in Copiapó
1877/78 Augusto Villanueva und Plissen beschreiben eine weitere, höhere Kordillere hinter der bisher bekannten Bergkette. Sie unterscheiden hiermit zum ersten Mal zwischen Haupt- und Präkordillere. (In Bertrand, 1885) 
1878 Carrizal Alto (Stadt) hat 3.681 Einwohner
Im Departamento Carrizal wird in diesem Jahr 3.614.872 Kg Fein-Kupfer gefördert: Höhepunkt dieses Cu-Bezirkes
1879-1881 Der Pazifische Krieg (Chile gegen Peru und Bolivien)
1880 Die Plaza Prat in Copiapó wird durch Pflanzung von Pimientos (Pfefferbäume) verschönert
1885 Exkursion de Frederico Philippi (Sohn von Rodulfo Philippi)
1883 Kartographische Aufnahme der Region Atacama durch Francisco San Román: Die Berge und Täler bekommen offizielle Namen. Er beginnt in Puquios.
1883 In dem  Buch "Higiene Practica de los Mineros" werden die schlechten Hygiene und Lebensumstände in den Minen von Carrizal Alto beschrieben. Ein Beispiel: In einem Jahr gab es 175 Geburten und 150 Todesfälle. Von den 150 Toten waren 88 Kinder.
1884 In Chañarcillo (Juan Godoy) wird Ernst Hagemann geboren: Hagemann war zwischen 1923 bis 1933 Leiter des Statistischen Reichsamtes in Deutschland. Später gründete und leitete er der das Institut für Konjunkturforschung (heute : Institut für Wirtschaftsforschung) in der Bundesrepublik Deutschland.
1884 Emilio Marambio gründet eine Sprengstofffabrik in der Hacienda Atacama (Huascotal)
1885 Die Stadt Juan Godoy hat 1450 Einwohner
1888 Bau der Eisenbahnlinie Chañaral - El Salado  [>>>]
1888 Starke Überschwemmungen in Copiapó
1888 Cholera Epidemie in Copiapó
1890 Bau des Aquädukt de Amolanas bei San Antonio im Copiapotal
1890 Hugo Kunz publiziert: "Chile und die deutschen Kolonien . Genaue Beschreibungen über Chile und die Region Atacama (> Literaturverzeichnis)   (Beispiele: Caldera, CopiapóChañarcillo)
1890 Francisco San Román veröffentlicht die erste Karte der Atacamawüste
1892 Bau der Eisenbahnstrecke Huasco - Vallenar  [>>>]
1895 Schließung der Cu-Schmelze in Labrar
1895 Die Stadt Copiapó hat 9.816 Einwohner
1896 Erscheint der erste Band (von 6) von Francisco San Roman: Desierto y Cordilleras de Atacama.
um 1900 Unterseekabel Caldera - USA - Europa
um 1900 Deutsches Konsulat in Caldera
1900 Das englische Schiff Otterpool brennt im Hafen von Caldera
1900 Der erste Zahnarzt lässt sich in Vallenar nieder.
1902 Erdbeben in Copiapó: Sachschäden
1903 In Vallenar werden Dampfbäder eröffnet
1904 Im Oberen Huascotal  bei Coney werden die natürlichen Abflüsse der Laguna Grande und Laguna Chica reguliert.
1905 Die escuela normal in Copiapó wird gegründet
1906 In Vallenar und im Huascotal kommt es zu verheerenden Überflutungen mit Hangrutschungen.
1906/07 Wissenschaftliche Untersuchungen von Abel Eugenio Carbonell über den Verlauf des Eisengürtels zwischen El Tofo - Cerro Imán bis nach Peru.
1907 Copiapó hat 10.285 Einwohner
1909 Telefonleitung zwischen Huasco und San Felix
1910 Vereinheitlichung der Spurweiten der Eisenbahn auf 1000mm in der Region [>>>]
1910 In München wird die Kirchturmuhr für Vallenar gekauft ($6000)
1911 Maximiliano Mery eröffnet in Vallenar  das erste Kino.
1914 Die Nord- Süd Eisenbahnstrecke ist befahrbar  [>>>]
1914 Borax Mine nimmt  im Salar de Pedernales ihren Betrieb auf.
1918 4. Dezember 1918, um 7.44 A. M. Starkes Erdbeben in Copiapó y Caldera. In Copiapó: 6 Tote und 100 Verletzte; etwa 50% der Häuser werden zerstört.
1918-1922 Die Cu-Mine in Potrerillos wird eingerichtet (>)
1920 Die Kupferschmelze der American Smelting Comp. in Caldera muss auf Grund der Wirtschaftskrise aufgeben
1921 Pockenepidemie in Vallenar
1921 Der Geistliche "Padre Crisógono" oder Padre Negro wie er im Volksmund genannt wird kommt in die Region Atacama.
1922
10.November (Freitag)
23:45 hrs
Schweres Erdbeben in Copiapó, Caldera und Huasco; Theater El Rojo wird zerstört, Huasco wird zum Großteil zerstört. Caldera wird danach durch drei Tsunamiwellen verwüstet. Auch die Eisenbahn wird beschädigt. Große Lagune in Bahía Inglesa. In Vallenar 409 Tote und 300 Verletzte; In der Region Atacama und Coquimbo insgesamt 3000 Tote
1923 Die Instandsetzung der Eisenbahn in Caldera wird geschlossen; Die Spurweite auf 1000 mm geändert. Auch die Entsalzungsanlage schließt.
1923 Elektrische Straßenbeleuchtung in Huasco
um 1925 Das Unterseekabel Caldera - USA wird abgebaut
1927 Beginn der Produktion in der Cu-Lagerstätte Potrerillos (>)
1928 Bau der Eisenbahn Pueblo Hundido (Diego de Almagro) - Potrerillos
1928 Aquädukt de Amolanas wird nach 38 Jahren aus dem Betrieb genommen
1929 Das Bergwerk "Dulcinea" bei Carrera Pinto muss schließen
1929 Bei einem Feuer in der Minenschule von Copiapó wird das Internat, einige Maschinen und Teile der Mineraliensammlung zerstört.
1930 Elektrizität kommt nach Freirina
1930 Der Stausee "Tranque Lautaro" bei San Antonio im oberen Copiapotal wird gebaut.
1932 Trinkwasserknappheit in Caldera: Transport von Wasser mit der Eisenbahn nach Caldera.
1936 Der Erzverarbeitende Betrieb "Ojancos" de Sali Hochschild wird gegründet
1937 Der Vulkan Ojos del Salado zeigt Aktivität
1945 Der sehr populäre Geistliche "Padre Negro" stirbt in Caldera.
1950 Ein Personenzug von La Calera bis Iquique braucht in diesem Jahr etwa 3 Tage und 3 Stunden für diese Strecke.
1950 In Calderillo und Caldera wird eine neue automatische Verladestation für Eisenerze gebaut
1951 Die Kupferhütte Paipote beginnt mit der Produktion
1951 Feuer in Copiapó: Theater Rex und Feuerwehr zerstört
1952 Copiapó zählt nun 19.535 Einwohner
1955 Die Zeitung "El amigo del Pais" von 1872 wird eingestellt
1956 Der Vulkan Ojos del Salado ist aktiv
1957 In Copiapó wird die Umgehungs-Eisenbahnlinie eröffnet, somit kann die Strecke in Calle Los Carreras aufgegeben werden.
1958 Im Hafen von Caldera brennt die "Lebu"
1958-1961 Geologische Kartierung von einigen Blättern von Segerström et al.
1959 El Salvador wird eingeweiht und nimmt seine Produktion auf (>)
1961 Schließung der Eisenbahn Carrizal Bajo  [>>>]
1961 Die Eisenmine Algarrobo zwischen Vallenar und Copiapó beginnt mit dem Abbau
1962 Befliegung und Erstellung von Luftbildern der Region
   
1970 Copiapó hat 42.000 Einwohner
1973 Das Regionalmuseum wird eröffnet  [>>>]
   
1974 Die Panamericana wird innerhalb von Copiapó ausgebaut und verläuft jetzt zwischen La Chimba - Universidad - Freire bis zur Brücke Kennedy  [>>>]
1975 Letzter "Tren Longitudinal"  [>>>]
1976 Copiapó wird Hauptstadt der Region Atacama
1978 Einweihung der Eisenaufbereitung "Pellets" in Huasco.
1978 Starkes Erdbeben in Copiapó der Intensität 6 - 7
1981 Die Universität wird gegründet (Universidad de Atacama)  [>>>]
1981 Nach Schließung der Eisenmine Cerro Imán bei Copiapó wird zum letzten mal Eisenerz in Caldera Verschifft.
1982 Copiapó hat laut Volkszählung 83.875 Einwohner (68.900 ???)
um 1984 Der Weinanbau im Copiapotal wird zunehmend zu einem Wirtschaftsfaktor
1990 Die letzten Häuser von Carrera Pinto werden abgerissen (>)
1990 In Caldera wird die neue Verladestation für Weintrauben "Muelle Jorquera" gebaut
1992 Copiapó hat etwa 98.500 Einwohner  [>>>]
1993-1995 Der Santa Juana Stausee zwischen Alto del Carmen und Vallenar wird erbaut
1994 Das Einkaufszentrum Plaza Real wird in Copiapó eingeweiht (>)
1994 Die Kupfermine Candelaria beginnt mit der Produktion  [>>>]
1995 In Caldera wird der Kupferverladehafen für die Mine Candelaria in betrieb genommen.
1997 Die bislang stärksten Niederschläge in der Atacama Region: Copiapó 148 mm  [>>>]
Winter 1999 Ein seltenes Naturschauspiel für Copiapó: Ein starkes Gewitter lässt es 5 Stunden lang Donnern und Blitzen.
1999 Das Bergwerk Ojos del Salado in Tierra Amarilla muss wegen der schlechten Kupferpreise schließen.  [>>>]
   
2000 Die Stadt Potrerillos wird aufgegeben, die Einwohner werden umgesiedelt [>>>]
2002 Erdbeben der Stärke 5,8 in Copiapó (18.4.), Sachschäden und Risse in den Wänden   [>>>]
2004 Die guten Preise von Kupfer, Silber, Gold und Eisen steigern beachtlich den Bergbau in der Region. Vor allem die Aktivitäten der Prospektion und Exploration verstärken sich beachtlich.
2005 Die guten Erträge aus dem Bergbau werden nun auch in Copiapó sichtbar: Neue Kaufhäuser und Supermarktketten (Jumbo und Lider) öffnen in Copiapó ihre Pforten. An zwei verschiedenen Tagen fällt fast bis an die Stadtgrenzen Schnee: Ein nie da gewesenes Phänomen. Auch ein Unfall macht in diesem Jahr Schlagzeilen: Ein Lastwagen von der Cuesta Cardones (Cardones Pass) kommend kann durch einen Defekt an den Bremsen nicht mehr halten und rast ungebremst in die Innenstadt von Copiapó. Wie durch ein Wunder gibt es keine Toten.
2006 Der Höhenflug des Kupferpreises gibt der Stadt weitere Impulse. Leider werden aber auch einige Bereiche de Innenstadt durch Brände stark in Mitleidenschaft gezogen.
Im April beunruhigen starke
Erdbeben die Bevölkerung - drei Wochen lang bebt es mehrmals täglich heftigst.
2007 Die Metallpreise (Kupfer, Eisen, Molybdän, Gold und Silber) befinden sich noch immer in schwindelnden Höhen. Die Bergbauaktivitäten sind deutlich wie nie. Die exzellente ökonomische  Situation kann gut an der Verbesserung der Infrastruktur erkannt werden - viele Straßen in den Anden sind jetzt mit Salz asphaltiert und sehr gut ausgebaut. Auch die Anzahl an Autos erreicht in diesem Jahr nicht erahnte Werte ... leider die Anzahl an Unfällen auch. Auch das Klima ist sehr speziell - ein extrem kalter Winter und ein sehr Heißer Sommer sind zu verzeichnen, ohne einen Tropfen Regen.
2008 Im ersten Semester des Jahres erreichen die Lebenserhaltungskosten sehr unschöne Werte. Besonders einige Nahrungsmittel und Benzin kosten fast das Doppelte.
Im September Ist der anhaltende Kupferboom erst mal zu Ende. Die Rohstoffpreise (Kupfer) purzeln von fast 4 US$ auf 1,40 US$.
Im Winter regnet es zumindest ein wenig.
2009 Während des Jahres erholt sich zunehmend die Wirtschaft, speziell der Bergbausektor zeigt wieder sehr gute Werte. Ab Juni ist der Kuper-, Silber-, und Goldpreis wieder in schwindelnden Höhen. Viele neue Projekte werden geplant und ausgeführt. Auch die Schweinegrippe erschreckt uns heftig, aber im November erinnert sich noch kaum jemand daran. Viele Verbesserungen der Infrastruktur bringt dieses Jahr: Der Bypass von Copiapó, die Straße nach Junta de Potros wird asphaltiert und die neue Küstenstraße wird eröffnet.  Im Januar ist die Atacama Region eines Internationalen Spektakels: Die Rallye Dakar wird hier in der Region ausgetragen. 
2010 Die Wirtschaft, speziell der Bergbau läuft auf vollen touren. Noch nie waren die Rohstoffpreise auf so hohem Niveau (Kupfer, Gold und Silber). Viele neue Grossprojekte werden in der Atacama Region initiiert. Neue Strassenbauprojekte wie die Umgehung von Copiapó und die Küstenstrasse werden eröffnet. Der Autobahnbau zwischen Vallenar und Caldera wird begonnen. Doch die wohl wichtigste Meldung war das Minen Unglück von San José. 33 Bergmänner wurden durch einen Bergsturz in 700 m Teufe eingeschlossen. Nach 17 Tagen Ungewissheit wurde bei einer der Rettungsbohrung der erhoffte Zettel gefunden: Alle 33 Bergleute waren wohlauf. Es dauerte noch etwa 2 Monate bis die große Rettungsbohrung abgeteuft war und die Bergmänner an das Tageslicht zurückgebracht wurden.
Was noch? es hat geregnet (20mm), die Wüste blühte; und am 27 Februar hat ein verheerendes Erdbeben große Teile Südchiles betroffen und etwa 500 Todesopfer gefordert - auch in Copiapó waren die tellurischen Bewegungen noch stark und lange zu fühlen.
2011 Mit 30 mm Niederschlag konnte ein ordentlicher Regen in diesem Jahr verzeichnet werden. Aber die kritische Situation Situation in der Verfügbarkeit von Grundwasser konnte nicht verbessert werden. Der wirtschaftliche Höhenflug geht weiter, große Bereiche der Innenstadt von Copiapó werden wohl für immer Ihr Gesicht verändern. Es wurden die Autobahnen zwischen Caldera - Copiapó und Copiapó - Vallenar eingeweiht, welches ein wichtiger Schritt in der infrastrukturellen Anbindung von Copiapó darstellt. Die Schüler- und Studentenproteste haben über Monate hinweg viele Schulen und die Universität komplett lahm gelegt.

Wolfgang Griem geoVirtual2.cl
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